Köln im März 2011
Liebe Mitglieder, Förderer und Unterstützer/innen,
die "Christlich-Muslimische Friedeninitiative - Integration gemeinsam schaffen", hat sich seit Ihrer Gründung im Jahre 2007 für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen eingesetzt.
Mit Veranstaltungswochen und Wettbewerben haben wir positive Signale für gelungene Integration gesetzt. Der Erfolg unserer Aktivitäten hat gezeigt, dass diese Initiative richtig und wichtig ist in unserer Gesellschaft.
Nun, im fünften Jahr unseres Bestehens, ist es uns leider nicht gelungen, eine tragfähige finanzielle Basis für unseren Verein aufzubauen. Aus diesem Grunde werden wir in diesem Jahr keine Veranstaltungen durchführen können und vorerst den Verein "ruhen" lassen.
Für Ihr Engagement in den vergangenen Jahren möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken und wir freuen uns, wenn wir bei unseren weiteren Projekten weiterhin mit Ihrer Unterstützung rechnen dürfen, um "Integration gemeinsam zu schaffen."
Ihr cm-fi-Team
Eminas Arbeitsplatz
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland kann derzeit freie Stellen nicht besetzen, da es keine oder nicht ausreichend qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gibt.
Auf dieses Ungleichgewicht von Fachkräftemangel einerseits qualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund andererseits reagiert die Kampagne „Eminas Arbeitsplatz“.
Tätigkeitsberichte 2010 der cm-fi
Aktivitäten im Zeitraum August 2009 bis Juli 2010
Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative (cm-fi) strebt ein breites Bündnis von Engagierten an, das sich für den Dialog und eine bessere Integration der Muslime in Deutschland einsetzt. Ihr Slogan „Integration gemeinsam schaffen“ betont die Idee des Gemeinsamen und des Miteinander.
Die Initiative fördert explizit die Integration von Muslimen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Darum setzt die cm-fi zum Beispiel im Rahmen der Aktionswochen auf gemeinschaftliches Engagement von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Zu den Aktionen der cm-fi zwischen August 2009 und Juli 2010 zählen unter anderem:
- Der Plakatwettbewerb
- Die Aktionswochen
- Die Festveranstaltung im ZDF Hauptstadtstudio in Berlin
» Erfahren Sie mehr über die Aktivitäten der cm-fi [PDF-Datei - 1,25 MByte]
Festveranstaltung im Rathaus der Stadt Marburg für die Teilnehmer des Projektewettbewerbs „Move-it – Integration bewegt“.
Die Stadt Marburg hat die rund 300 Teilnehmer/innen des Wettbewerbs der cm-fi Marburg bei einem Festakt im Rathaus geehrt. Der erste Preis ging an die Astrid Lindgren Schule für Ihr Theaterprojekt „Lapitus“. Der 2. Preis wurde an die Film AG der Theodor-Heuss-Schule für das Projekt „Interkulturelles Kochen und Feiern“ vergeben. Der 3. Preis wurde auf zwei Projekte aufgeteilt: Zum einem wurde „Sprache in Bewegung“ ein Projekt der Theodor Heuss Schule ausgezeichnet, zum anderen hat „Sport gegen Fremdheit“ des Islamischen Kulturvereins „Hadara“ die Jury überzeugt. Auch Bianca Huth, die den 3. Platz beim Plakatwettbewerb der cm-fi belegt hatte, wurde bei der Festveranstaltung geehrt.
Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) lobte das große Engagement aller Beteiligten des Wettbewerbs. Sie hätten das geleistet, was sich die Politik in Marburg auf die Fahnen geschrieben habe: "Ich bin froh, dass Integration Thema in den Schulen ist". „Integration bedinge ein friedliches und gutes Zusammenleben“, sagte Vaupel. Wenn man mehr übereinander wisse, führe dies auch zu einem besseren Verständnis. In einer Stadt, in der 144 verschiedenen Nationalitäten lebten, sei dies enorm wichtig.
Sabine Drees, Geschäftsführerin der cm-fi, sagte: "90 Prozent der Migranten und Migrantinnen sind gut bis sehr gut integriert, gesprochen wird nur über die 10%, bei denen es noch nicht so gut klappt. Die cm-fi dagegen will Erfolge und Talente sichtbar machen, um Vorurteilen zu begegnen,“ sagte sie.
Auch Christian Meineke, Integrationsbeauftragter der Stadt, erklärte, es gehe nicht darum, etwas Neues zu zeigen, sondern das, was bereits gut funktioniere. Auch im kommenden Jahr werde es wieder einen Wettbewerb geben, kündigte Meineke an.
In diesem Jahr beteiligt sich die cm-fi Marburg im Rahmen der
Interkulturellen Woche 2010 am 22.9.2010 mit einer
» Informations- und Diskussionsveranstaltung: "Zusammenhalten - Zukunft gewinnen".
Die Festveranstaltung der cm-fi am 29.06.2010 im ZDF Hauptstadtstudio in Berlin
Bildimpressionen von der Festveranstaltung
Die cm-fi bedankt sich bei allen Teilnehmern für die gelungene Festveranstaltung und freut sich über die rege Teilnahme bekannter Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft.
Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière würdigte in seiner Festrede die Arbeit der Initiative: “Nach dem Motto ‘Integration gemeinsam schaffen’ übernehmen in der Initiative Christen und Muslime gemeinsam Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Sie setzen auf interkulturelle Verständigung und überlassen den theologisch geprägten Dialog den Kirchen und Religionsgemeinschaften. Dass Sie sich der praktischen Integration verschrieben haben, ist ein mir sehr sympathischer Ansatz.”
» mehr zur Festveranstaltung (Pressemittelung, PDF-Datei)
» Rückblick auf die Festveranstaltung im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin.
Plakatwettbewerb 2010
Die SiegerInnen unseres Plakatwettbewerbs zum diesjährigen Thema:
"Integration bewegt"
1. Preis:
Das Bild ist eine Gemeinschaftsarbeit der Deutschförderklasse 2 und Übergangsklasse 3 / 4 Von-der-Tann Schule in Regensburg.
2.Preis:
Fabrice von Delft besucht die 4.Klasse der Volksschule Wildenheid-Haarbrücken in Neustadt.
3. Preis:
Bianca Huth, ist 16 Jahre alt und besucht die 9. Klasse der Theodor Heuss Schule in Marburg.
Die bundesweiten Aktionswochen 2010 der cm-fi
Mit dem Motto „Integration bewegt“ hat die cm-fi bundesweit aufgerufen, sich mit Veranstaltungen an den Aktionswochen zu beteiligen.
Die diesjährigen Aktionswochen haben vom 01.06. bis 29.06.2010 stattgefunden.
» Einen Einblick in die Aktionswoche 2009 erhalten Sie in unserem Tätigkeitsbericht.
Über die cm-fi
Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative möchte ein möglichst breites Bündnis aller sein, die sich für Integration und Verständigung einsetzen.
Mit den Initiatoren arbeiten wichtige Organisationen und prominente Unterstützerinnen und Unterstützer daran mit, unsere Idee Wirklichkeit werden zu lassen.
Förderer der Initiative waren die Robert Bosch Stiftung und das Bundesamt für Migration und Flüchlinge (BAMF).




































