Weg von der "Faszination des Grauens"
Der Christlich-Islamische Frauenkreis (CIFK) bedauert, dass so manches Mal die "Faszination des Grauens" eher im Vordergrund steht, als das echte Interesse am Leben der Muslime.
Dass so manches Mal die "Faszination des Grauens" eher im Vordergrund steht als das echte Interesse am Leben der Muslime in der münsterschen Nachbarschaft - alle Mitglieder im Christlich-Islamischen Frauenkreis (CIFK) könnten dazu eigen Erfahrungen liefern.
Doch sie sind in den zehn Jahren des Projektes Freundinnen geworden – und wollen anlässlich dieses Jubiläums möglichst viele Menschen anregen, ihre gegenseitigen Fragen im interkulturellen Gespräch los zu werden.
"Zur guten Nachbarschaft beitragen" soll dieser Abend, neugierig machen auf die Art, wie die jeweils andere Kultur ihren Alltag lebt. Dass dieser Dialog nicht eben einfacher geworden ist seit dem 11. September 2001, dass sich islamische Frauen – gerade, wenn sie ein Kopftuch tragen - durchaus auch in Münster anpöbeln lassen müssen und Angst spüren, auch das ist mit ein Grund gewesen, warum sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz als Mitgründer für die bundesweite "Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V." einsetzt.
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