Klares "Nein" der "Christlich-Muslimischen Friedensinitiative" zur Debatte über Minarette
Die "Christlich-Muslimische Friedensinitiative (cm-fi)" lehnt Angriffe auf die Religionsfreiheit entschieden ab und wirbt dafür, Spannungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen abzubauen.
In der Schweiz hatte sich Ende letzten Jahres bei einer Volksabstimmung eine überraschend klare Mehrheit von 57,5 Prozent gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen.
"Die Bürgerpartizipation ist ein hohes Gut in einer Demokratie. Sie findet aber dort ihre Grenzen, wo Grundrechte wie die Religionsfreiheit verletzt werden. Die Menschen in den Städten haben ein Recht darauf, ihre Religionen zu leben, und dazu gehören auch die entsprechenden Gebetshäuser", sagt Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages und Vorstandsmitglied der cm-fi.
Ruprecht Polenz, Vorsitzender der cm-fi und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, äußert sich zu dem Schweizer Volksentscheid wie folgt:
"In dieser Volksabstimmung und ihrem Ergebnis sehe ich einen Beleg dafür, dass derartige Abstimmungen sehr schnell populistisch abgleiten können.
Nicht zuletzt liegt es meiner Ansicht nach natürlich auch an den Vertreterinnen und Vertretern der Migranten selbst, sich konstruktiv in die Debatte einzubringen und für ein Klima Sorge zu tragen, das der Integration für beide Seiten gut tut. Denn Integration können wir nur gemeinsam schaffen."
Einladung zur Ausstellungseröffnung im Historischen Rathaus zu Köln
Unter dem diesjährigen Motto „Integration gemeinsam schaffen – Kinder und Jugendliche in Deutschland“ wollte die Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V. vor allem das Potenzial junger Menschen in der Öffentlichkeit sichtbar werden lassen. Muslimische und nicht-muslimische Kinder und Jugendliche erkennen dabei gemeinsame Werte und setzen Zeichen für ein friedliches Zusammenleben.
» DIN A1-Plakat zur Ausstellungseröffnung
Zur Ausstellungseröffnung hat Oberbürgermeister Fritz Schramma am 14.09.2009 ins Historische Rathaus zu Köln eingeladen. Präsentiert werden hundert Bilder, die im Rahmen des Plakatwettbewerbs "Integration gemeinsam schaffen - Kinder und Jugendliche in Deutschland" gestaltet wurden.
Die Ausstellung können Sie im Zeitraum vom 14.09. bis 18.09.2009 im Historischen Rathaus zu Köln besuchen (Mo., Mi., Do. von 8:00 bis 16:00 Uhr, Di. von 8:00 bis 18:00 Uhr, Fr. von 8:00 bis 12:00 Uhr).
» Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie in unserem Pressetext.
Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre führte die Initiative einen Plakatwettbewerb durch. Das Gewinnermotiv war gleichzeitig die Vorlage für das diesjährige Plakat der Aktionswoche. Die Motive der Zweit- und Drittplazierten erscheinen auch auf dem Webportal. Beteiligen konnten sich alle Kinder und Jugendliche aus Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen und Sportvereinen, Kulturzentren, Kirchen- und Moscheegemeinden. Die cm-fi möchte mit der Ausstellung weitere 100 junge „Künstlerinnen und Künstler“ würdigen und ihre Bilder der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Durch die Förderung des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes, des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes und die freundliche Unterstützung der Stadt Köln können wir jetzt der Öffentlichkeit eine Auswahl präsentieren.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung der „Christlich-Muslimischen Friedensinitiative e.V.“ zum Thema „Integration gemeinsam schaffen“ lädt Fritz Schramma, Oberbürgermeister der Stadt Köln ein
am 14. September um 15:00 Uhr
in das Historische Rathaus zu Köln
Programm
Begrüßung durch
- Bürgermeisterin Angela Spizig,
- Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages
- und Rafet Öztürk (DITIB)
Anschließend Empfang.
Öffnungszeiten: Das Historische Rathaus ist Montags-Freitags ab 8:00 Uhr geöffnet, Mo, Mi, Do schließt das Rathaus um 16:00 Uhr, Di um 18.00 Uhr und Freitags um 12:00 Uhr.
Adresse: Historisches Rathaus, 50667 Köln
Plakatwettbewerb 2009
Die Siegerinnen unseres Plakatwettbewerbs zum diesjährigen Thema:
"Integration gemeinsam schaffen - Kinder und Jugendliche in Deutschland"
1. Preis:
Das Bild ist eine Gemeinschaftsarbeit von Inaas Halibi, Cimin Karimi und Zilan Yalak.
2.Preis:
Alice Scharf, 13 Jahre alt, wohnt im Westerwald in einem Dorf in der Nähe von Neuwied.
3. Preis:
Lisa Gabriel, 16 Jahre alt, wohnt in Fuhrberg bei Hannover und geht in die 9. Klasse der Hauptschule Burgwedel.
Impressionen aus der Aktionswoche 5.5. bis zum 12.5.2009
Insgesamt sind ca. 70 Veranstaltungen in rund 25 Städten mit 40.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen durchgeführt worden.
Damit wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir hoffen, dass Sie mit Ihrer Veranstaltung zufrieden waren und eine positive Bilanz ziehen.
Noch einmal vielen Dank für Ihr Engagement, wir würden uns darüber freuen, wenn sie im nächsten Jahr wieder dabei sind!
Impressionen von der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Aktionswoche 2009 am 05.05.2009 in Berlin.
Zur zentralen Auftaktveranstaltung nach Berlin kamen am 05.05.2009 zahlreiche Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft. Unterstützt wird die Initiative vom Deutschen Städtetag, von der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) und dem Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs (KCID). Vorstandsvorsitzender ist Ruprecht Polenz MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.































